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- Bogensport Ost Westfalia -

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Turnierregeln

Regelungen des Schießens bei Turnieren:

1. Auf Turnieren wird nach den Regeln der Sportordnung (SpO) des Deutschen Schützenbundesgeschossen. Der Schütze ist daher gehalten, diese Regeln zu kennen und zu beachten.

2. Der Schießbetrieb wird mit akustischen (haben Vorrang) und optischen Signalen geregelt.

Bei Passen zu 6 Pfeilen verlängert sich die Grünphase um 2 Minuten.

Akustische Signale:
Ampel:
Bedeutung:
2 x
Rot
Die erste Gruppe der Schützen begibt sich zur Schießlinie, legt die Fingerschlinge an und nockt den Pfeil auf. Der Bogen darf noch nicht angehoben werden!
1 x
Grün
Das Schießen für die erste Gruppe ist freigegeben.
 
Gelb
Die letzten 30 sec der Schießzeit sind angebrochen.
2 x
Rot
Die Schießzeit für die erste Gruppe ist beendet. Die zweite Gruppe der Schützen begibt sich zur Schießlinie, legt die Fingerschlinge an und nockt den Pfeil auf. Der Bogen darf noch nicht angehoben werden!
1 x
Grün
Das Schießen für die zweite Gruppe ist freigegeben
 
Gelb
Die letzten 30 sec der Schießzeit sind angebrochen.
3 x
Rot
Die Schießzeit für die zweite Gruppe ist beendet. Es erfolgt die Trefferaufnahme für beide Gruppen.

Die Schießzeit von 2 Minuten (1 Passe = 3 Pfeile) bzw. 4 Minuten (1Passe = 6 Pfeile)

wird verkürzt, wenn alle Schützen ihre Pfeile vorzeitig abgeschossen haben.

 

3. Die Ausrüstung der Schützen wird vor Beginn des Schießens auf Zulässigkeit kontrolliert. Sie darf aber auch während und unmittelbar nach dem Wettkampf überprüft werden. Die Pfeile jedes Schützen müssen einheitlich und deutlich erkennbar mit seinem Namen oder Initialen gekennzeichnet sein. Weiterhin müssen sie in Befiederung, Nocken und Bemalung übereinstimmen. Der maximal zulässige Durchmesser eines Pfeiles beträgt seit dem 01.04.2001 9,3 m/m .

4. Die Bekleidung für Ober- und Unterkörper soll weiß sein, es sei denn, es wird einheitliche Vereinskleidung getragen. Die Vereinskleidung muss als Sportkleidung erkennbar sein. Ärmellose Hemden sind nicht gestattet. Die weißen Schuhe dürfen bei der Anreise noch nicht getragen werden, sondern sind erst in der Halle anzuziehen.

5. Kein Schütze darf die Ausrüstung eines anderen ohne dessen Einwilligung berühren.

6. Während des Wettkampfverlaufs dürfen nur Schützen auf der Schießlinie stehen, die ihre Pfeile zuschießen haben. Hat ein Schütze seine Pfeile verschossen, so muss er sofort hinter die Wartelinie zurücktreten.

7. Auf Turnieren wird in der Regel zu Viert in Zweiergruppen auf eine Scheibe geschossen.
Geschossen wird in der Reihenfolge AB – CD, CD – AB, AB – CD, usw.

8. Gehörschutz, Ohrenstöpsel, Walkman, elektronische Kommunikationsmittel, usw. sind auf und vor der Schießlinie nicht erlaubt.

9. Der Genuss von Alkohol und das Rauchen ist auf dem Wettkampffeld untersagt.

10. Bei einem technischen Defekt (abgesprungener Nockpunkt, Sehnenriss, Defekt am Visier, Bogen-oder Stabilisatorbruch) tritt der Schütze von der Schießlinie zurück und ruft (durch Heben der rotenFlagge) den Kampfrichter. Kann der Schütze den Defekt innerhalb von 15 Minuten beheben, darf er die Pfeile nachschießen. Pro Pfeil erhält er eine Schießzeit von 40 sec.

11. Jeder Pfeil, der vor der Freigabe oder nach dem Signal zur Beendigung der Schießzeit geschossen wird, geht verloren; der beste Treffer der Passe wird abgezogen.

12. Ein Pfeil gilt als nicht geschossen, wenn er zu Boden fällt oder, vorausgesetzt es handelt sich nicht um einen Abpraller, bei einem Fehlschuss ein Teil des Schaftes innerhalb der 3-m Zone zwischen Schießlinie und 3m-Linie liegen bleibt oder hineinragt.

13. Befinden sich mehr als 3 Pfeile auf der Scheibe oder in der Schussbahn, so werden nur die drei schlechtesten gewertet. Im Wiederholungsfall kann der Schütze disqualifiziert werden.

14. Hängt ein Pfeil oder prallt ein Pfeil von der Scheibe ab, so stellen beide Schützen der Scheibe dasSchießen ein und rufen durch Heben der roten Flagge den Kampfrichter.

15. Ein geschossener Pfeil darf unter keinen Umständen wiederholt werden.

16. Weder die Pfeile noch die Scheiben oder die Auflagen dürfen berührt werden, bevor die Ringzahl aller Schützen eingetragen ist.

17. Für eine geschossene Innen-10 wird ein „X“(nur im Freien) und für eine Fahrkarte ein „M“( im Freien und in der Halle) in den Schusszettel eingetragen.

18. Die Schusszettel müssen vom Schreiber und Schützen unterschrieben werden. Nimmt der Schreiber am Schießen teil, so muss sein Schusszettel von einem anderen Schützen derselben Scheibe unterschrieben werden.

19. Bei jeglichem Zweifel an der Wertung eines Pfeiles ist ein Kampfrichter hinzuzuziehen, bevor der Pfeil gezogen wird.